Pädagogisch-psychologische Therapien

Kinder und Jugendliche stehen heute vor vielfältigen emotionalen und schulischen Herausforderungen, die sie oft allein nicht bewältigen können.

Ich begleite junge Menschen einfühlsam und individuell bei:

• Ängsten und Unsicherheiten

• Schulstress und Leistungsdruck

• emotionalen Belastungen

• Verhaltensauffälligkeiten

• Selbstwertthemen

• familiären Konflikten

Meine Arbeit verbindet psychotherapeutische Methoden (im Rahmen meiner Tätigkeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie) mit fundierten pädagogischen Ansätzen aus meiner Ausbildung in Psychopädagogik und Diplompädagogik.

Im Mittelpunkt steht die individuelle Entwicklung des Kindes bzw. Jugendlichen mit dem Ziel, emotionale Stabilität, Selbstvertrauen und Handlungskompetenz zu stärken.

Die Zusammenarbeit mit den Eltern ist je nach Alter, ein wichtiger Bestandteil des Prozesses.


Bei anhaltenden Lernschwierigkeiten wie LRS (Legasthenie) oder Dyskalkulie, kann eine Integrative Lerntherapie gezielte unterstützen.

Ziel ist es, Ursachen zu verstehen und gezielt zu fördern, damit Lernen mit Erfolgserlebnissen verbunden ist.

Diagnostik

• standardisierte Testverfahren

• Analyse von Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und Funktionen


Förderungsschwerpunkte

• Aufmerksamkeit und Konzentration

• auditive und visuelle Wahrnehmung

• Lese- und Rechtschreibtraining

• Rechentraining bei Dyskalkulie

• Strategietraining

Individueller Therapie-/Trainingsplan

Auf Basis der Diagnose wird ein individueller Trainingsplan erstellt, der genau auf die Bedürfnisse des Kindes zugeschnitten ist.

Weitere Trainingsangebote, die je nach Bedarf mit in die Therapie einbezogen oder eher als Einzeltraining durchgeführt werden können.

Denktraining – Strategische Aufgaben

Die Ziele des Trainings sind es, die Aufmerksamkeit zu steuern, Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden, eigenes Verhalten im Voraus zu planen, sich an übergeordneten Strategien zu orientieren, Selbständigkeit (z.B. Hausaufgaben selbst zu erledigen), reflexiver Arbeitsstil statt impulsivem Vorgehen, vernünftiger Umgang mit Fehlern sowie Vertrauen in das eigene Können zu entwickeln.

Die Schüler lernen spielerisch anhand von Beispielaufgaben, strukturiert zu denken, Regelhaftigkeiten und Gesetzmäßigkeiten zu entdecken und Schlussfolgerungen zu ziehen.

Die Schüler lernen…

  • Denkwege für Problemlösungen zu vereinfachen,
  • Denkstrategien für die Aufgabelösungen zu entwickeln,
  • die Aufmerksamkeit zu steuern,
  • Wesentliches von Unwesentlichem zu unterscheiden,
  • eigenes Verhalten im Voraus zu planen,
  • sich an übergeordneten Strategien zu orientieren,
  • Selbstständigkeit zu entwickeln,
  • zu einem reflexiven Arbeitsstil zu finden,
  • einen vernünftigen Umgang mit Fehlern und Vertrauen in das eigene Können zu entwickeln,
  • schrittweise eine neue Arbeitshaltung zu entwickeln, die durch den Abbau von vorschnellen oder impulsiven Handlungen gekennzeichnet ist,
  • strukturiert zu denken, Regeln und Gesetzmäßigkeiten zu entdecken sowie Schlussfolgerungen zu ziehen.

Wissenschaftliche Untersuchungen belegen die langfristige Effektivität des Denktrainings für die Intelligenzleistungen und positive Auswirkungen auf die schulischen Leistungen. Die Übertragungseffekte auf schulische Leistungen wurden ebenfalls festgestellt.

Selbstkontrolle zu lernen bedeutet, spezifische kognitive Funktionen aufbauen, um die eigenen Impulse, Emotionen und Handlungen bewusst zu steuern. Es sind einzelne Fähigkeiten, die durch Übung und Strategien verbessert werden können. 

  • Problemlösung

die Fähigkeit, kreative Lösungen für Hindernisse und Herausforderungen zu finden, Denkprozesse zu steuern, regulieren und lösen 

Diese Funktion hilft Kindern, logisch zu denken und zu experimentieren.

  • Umgang mit Emotionen

die Fähigkeit, die eigenen Emotionen zu steuern und sie effektiv zu nutzen, um Ziele zu erreichen oder Aufgaben zu erledigen, selbst wenn etwas schief geht.

Sie lernen, mit Frustrationen umzugehen und können sich in unterschiedliche Situationen und Emotionen anderer hineinversetzen.

  • Planung und Organisation:

Die Fähigkeit, vorauszudenken, Handlungsabläufe zu strukturieren und Aufgaben zu priorisieren. Sie müssen sich zunächst vorstellen, was sie schaffen oder erreichen wollen, und dann Schritt für Schritt daran arbeiten, dieses Ziel zu erreichen

  • Mentale Flexibilität:

die Fähigkeit, sich an veränderte Situationen anzupassen, Ihre Meinung oder Strategie zu ändern, wenn etwas nicht funktioniert – flexibel denken und auf die neuen Anforderungen zu reagieren. 

  • Arbeitsgedächtnis:

    die Fähigkeit, Informationen kurzzeitige zu speichern für die aktive Verarbeitung von Aufgaben oder Problemlösen zu nutzen. 

  • Inhibition:

   die Fähigkeiten unerwünschte Gedanken, Impulse zu kontrollieren und automatische Reaktionen zu unterdrücken oder eine Aufgabe pünktlich und ohne Verzögerung zu starten. Die Fähigkeit, Impulse zu kontrollieren und nachzudenken, bevor man handelt

  • Aufmerksamkeitssteuerung:

die Fähigkeit, die Aufmerksamkeit auf relevante Reize zu lenken und irrelevante Reize auszublenden. Unter anhaltender Aufmerksamkeit versteht man die Fähigkeit, sich auf eine Aufgabe zu konzentrieren, selbst wenn es schwierig wird oder die Ablenkung groß ist.

  • Zeitmanagement

die Fähigkeit, die Zeit effektiv zu verwalten und Aufgaben innerhalb einer bestimmten Zeit abzuschließen.

  • Durchhaltevermögen

die Fähigkeit, trotz Rückschlägen oder Schwierigkeiten nicht aufgeben und weiter auf ein Ziel hinzuarbeiten, bis es erreicht ist.

  • Metakognition: Über das eigene Denken nachdenken

die Fähigkeit, Ihr eigenes Denken zu reflektieren, Ihre Leistung zu bewerten und sich selbst zu verbessern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedanken und Emotionen in Einklang bringen  – Aufbau des Selbstbewusstseins
Kinder und Jugendliche haben noch nicht die nötigen Ressourcen, Erfahrungen und Handlungsspielräume wie Erwachsene, um Herausforderungen zu meistern.

Mit geeignete Ansätze der KVT kann Ihr Kind…

  • neue Fertigkeiten und Verhaltensweisen auf unterschiedliche Weise erlernen,
  • Gedanken, Gefühle und Verhalten kontrollieren und angemessen ausdrücken,
  • alternative Möglichkeiten erlernen, um Angst oder unangenehme Gefühle zu bewältigen,
  • mit schwierigen Situationen oder Herausforderungen besser umgehen,
  • seine Resilienz (innere Widerstandskraft) stärken.

Neurofeedback ist ein digitales Mentaltraining, mit dessen Hilfe unbewusst ablaufende Hirnaktivität durch Rückmeldung (Feedback) wahrnehmbar wird. Das Training soll zu einer besseren Konzentration, erhöhter Aufmerksamkeit, besserer Impulskontrolle und allgemeiner Entspannung führen.

Anwendungsbereiche:

HEG-Neurofeedback wird zur Verbesserung verschiedener psychischer und kognitiver Funktionen eingesetzt, wie Aufmerksamkeitsstörungen (z.B. ADHS), Konzentrationsproblemen, Stress, Ängsten und depressiven Verstimmungen. 

  • Wie funktioniert es?

Ein Sensor in einem Stirnband mit Infrarotsensoren misst die Durchblutung des Frontalhirns der Person, während sie ein Video, Bilder oder Aufgaben auf dem Tablet betrachtet. Die Daten werden analysiert und ihr wird eine Rückmeldung (Feedback) in Form von Balken- und Liniengrafiken dargestellt, damit sie visualisieren kann, wann und wie sie sich konzentriert und entspannt ist. Weiterhin können Gedanken, Emotionen und Glaubenssätze in das Geschehen integriert werden. Daher können neue Gedanken erarbeitet werden, die dann positiv in das Training einfließen.

Das Feedback ermöglicht es der Person, ein neues automatisiertes Muster zu entwickeln, um die Konzentration und An- und Entspannung zu beeinflussen und mit den neuen Gedanken und Gefühlen zu verknüpfen und das Gelernte im Alltag umzusetzen.

 

Bei Menschen, die beim Lesen nicht richtig hinschauen, verfehlt der Blick entweder das Wort oder es wird nur so kurz betrachtet, dass sein Sinn nicht erfasst werden kann. Mit Hilfe einer speziell konzipierten Software wird schrittweise der Text mit einem Farb-Cursor eingeblendet oder nach und nach ausgeblendet. Das Programm wird für jede Person individuell eingestellt und bietet das richtige Training nach einer ausführlichen Diagnose.

Erst nach einer ausführlichen Diagnose ist es möglich, eine individuelle Therapiemaßnahme zu gestalten. Hier sind nur einige Ablaufbeispiele für die Förderung der auditiven Wahrnehmungsfunktionen auf verschiedenen Ebenen mit unterschiedlichen Trainingsfunktionen:

Basale Hörfunktionen: Es werden Hörreize vorgegeben, die sich nach Intensität, Dauer, Frequenz und Einfallsrichtung unterscheiden.

Lautdiskrimination auf Silben- und Wort-/Nichtwortebene: Ähnlich klingende Sprachlaute (g/k, d/t, b/p, m/n, str/spr, ie/ü, etc.) werden trainiert.

Phonologische Bewusstheit und Kurzzeitgedächtnis: Sprachspiele, bei denen gehörte Wörter nach bestimmten Regeln verändert werden, z.B. alle Selbstlaute durch A ersetzen und die Endungen (el, er, en) unterscheiden.

Hören und Lesen sinnfreier Texte: Der Text wird auf der phonematischen Ebene gelesen, ohne ihn dabei aus dem Sinnzusammenhang erraten zu können.

Laterales Lesetraining: Eine Trainingsmethode, bei der Sprache von CD, Musik oder eigene Sprache (über Mikrofon) – permanent hin- und herwandernd – gehört wird. Die beiden Gehirnhälften sollen gut miteinander arbeiten, um den Inhalt der Sprache zu verstehen.

Rechtschreibtraining: Durch visuelles, strukturiertes Lernen mit Selbstkontrolle und unterschiedliche psychopädagogische Spiele nach Montessori-Prinzipien und Reform-Pädagogik erarbeitet das Kind die wesentlichsten Regeln der Rechtschreibung.

  • Lauttreue Wörter, die in etwa lauttreu verschriftet werden.
  • Regelwörter, die vom Wortstamm abgeleitet, bzw. verlängert werden müssen um richtig geschrieben zu werden, z.B. Schiff von Schiffe, Häuser von Haus, etc., außerdem Schreibungen, die nicht lauttreu sind, aber einer bestimmten Regel folgen, wie „sp“ am Silbenanfang.
  • Merkwörter, die entweder keiner bestimmten Rechtschreibregel folgen (z.B. Fremdwörter) oder Wörter mit Rechtschreibregeln, die sehr schwer zu lernen sind, wie das „Dehnungs-h“, oder das „scharfe ß“.

Aufholung mathematischer Wissenslücken und Grunderfahrungen und Förderung mittels geeigneter Materialien hinsichtlich:

  • den aktuellen Anforderungen der Schule,
  • der beobachteten Schwierigkeitsbereiche,
  • der allgemeinen mathematischen, lebenspraktischen Grunderfahrungen,
  • spezielle Mathematik-Fördermaßnahmen bieten Entwicklungsanreize, um das Kind in die Lage zu versetzen, die Ursachen der Rechenschwäche besser zu bearbeiten,
  • Grundlagen und Aufholung mathematischer Wissenslücken durch Lernspiele und pädagogische Materialien, wie z.B. Perlen von Maria Montessori und Kieler Zahlenbilder von Christel Rosenkranz.