Integrative Lerntherapie
Integrative Lerntherapie ist eine erfolgreiche Kombination von pädagogisch-psychologische Strategien, um Lernschwierigkeiten zu behandeln und Leistungs- soziale und Lernkompetenzen zu verbessern. Ebenso hilft es bei Gedächtnis, die innere Organisation und das strukturierende Denken beim Lösen von Problemen.
Sie hilft dabei, ein positives Selbstwertgefühl aufzubauen und arbeitet ganzheitlich an den Ursachen eines Lernproblems, um die Persönlichkeitsentwicklung zu fördern, Erfolgserlebnisse beim Lernen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten zu entwickeln sowie Perspektiven für eine erfolgreiche Schulkarriere und Lebensgestaltung zu ermöglichen.
Sie bietet effektive multisensorische Ansätze und Lösungen auf unterschiedlichen Ebenen, wo Kinder und Jugendliche in allen Fähigkeiten geschult werden können. Die Methode orientiert sich an den Lernvoraussetzungen und der Persönlichkeit des Kindes, seinen Bedürfnissen, Schwierigkeiten und Stärken. Hinzu kommen Ansätze der kognitiven Verhaltenstherapie und moderne Konzepte der Lernförderung und Therapieplanung.
„Sich selbst als positiv wirksam erleben erhöht das Selbstvertrauen und das Lernpotential.
Gezielte Begleitung und Unterstützung bei
• Unselbständigkeit und fehlende eigenen Antrieb
• Unzureichende Ausdauer und Konzentration
• keine Motivation zum Lernen
• Ausnutzung von Handy, PC oder an der Konsole
• Selbstvertrauen oder Prüfungsängsten
Die Lösungsfokus sind auf
• individuelle Stärken & Fähigkeiten zu entdecken
• die Selbstvertrauen zu stärken
• gelassene und klar kommunizieren
• Gefühle und Emotionen lernen zu regulieren
• Selbständigkeit zu fördern
Das Kind lernt spielerisch wieder Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen und selbstbewusst zu handeln.
Hier können sie erfahren wie sich konzentriert sein anfühlt und mit Hilfe des Trainings können die Kinder auch Strategien entwickeln, um Konzentrationsproblemen oder Blackouts entgegenzuwirken.
AFS – Methode LRS/Legasthenie und Dyskalkulie
Die AFS-Methode ist ein pädagogisches Konzept, das speziell zur Förderung von Kindern mit Lese- und Rechtschreibschwierigkeiten (Legasthenie) oder Rechenproblemen (Dyskalkulie) entwickelt wurde. Der Name AFS steht für Aufmerksamkeit, Funktion und Symptom, die drei Bereiche, die bei der Methode gezielt gefördert werden. Ziel ist es, durch eine individuelle Analyse und Förderung dieser Bereiche den Kindern zu helfen, ihre Schwierigkeiten zu überwinden und erfolgreich zu lernen.
Die AFS-Methode schaut sich nicht nur die Fehler (Symptome) an, sondern auch, wie das Kind aufmerksam ist (Aufmerksamkeit) und welche Sinneswahrnehmungen (Funktionen) beim Lesen und Schreiben eine Rolle spielen. Wie gut das Kind das genau hören, sehen und räumlich denken kann beeinflusst das richtig erkennen von Buchstaben oder Zahlen. Um ein individueller Trainingsplan zu erstellen, der genau diese Bereiche anspricht sollte eine Diagnose als erstes durchgeführt werden, um das Kind dabei zu unterstützen, besser zu lesen, schreiben und rechnen.
1. Diagnostik LRS/Legasthenie, Dsykalkulie
Um eine LRS-Legasthenie und Dyskalkulie zu bestätigen gehören u. a. standardisierte Tests, welche nicht nur als rechtliche Grundlage für die Anerkennung einer Lernstörung um die Gewährung von Nachteilsausgleich dienen sollen, sondern auch dazu, eine individuelle gezielte Unterstützung zu bieten.
Zuerst wird eine umfassende Diagnostik durchgeführt, um die Stärken und Schwächen des Kindes in den drei AFS-Bereichen zu ermitteln.
• Aufmerksamkeit
Hier wird untersucht, wie aufmerksam das Kind beim Lesen, Schreiben und Rechnen ist. Das Kind soll lernen, sich besser zu konzentrieren und bei der Sache zu bleiben.
• Funktion
Das sind die Sinneswahrnehmungen, die für das Lesen, Schreiben und Rechnen wichtig sind. Dazu gehören Sehen, Hören, Raumwahrnehmung und andere Funktionen.
• Symptom
Hier werden die Fehler analysiert, die das Kind macht, also zum Beispiel, welche Buchstaben oder Zahlen es verwechselt oder falsch schreibt.
Individueller Förderungs-/Trainingsplan
Auf Basis der Diagnose wird ein individueller Trainingsplan erstellt, der genau auf die Bedürfnisse des Kindes zugeschnitten ist.
Das Kind wird dann in den Bereichen gefördert, die ihm Schwierigkeiten bereiten. Das kann zum Beispiel das Training der auditiven oder visuellen Wahrnehmung sein, oder das Erlernen von speziellen Techniken beim Lesen und Schreiben.
Zusätzliche Trainings, die je nach Bedarf mit in die Therapie einbezogen oder eher als Einzeltraining durchgeführt werden können.Auf Basis der Diagnose wird ein individueller Trainingsplan erstellt, der genau auf die Bedürfnisse des Kindes zugeschnitten ist.
Das Kind wird dann in den Bereichen gefördert, die ihm Schwierigkeiten bereiten. Das kann zum Beispiel das Training der auditiven oder visuellen Wahrnehmung sein, oder das Erlernen von speziellen Techniken beim Lesen und Schreiben.
Andere Methoden, die je nach Bedarf mit in die Therapie einbezogen oder eher als Einzeltraining durchgeführt werden können.